Valencia an einem Tag: nette Leute, gutes Essen und ganz viel Sehenswertes

Vor ein paar Jahren haben zwei gute Freunde ein Ferienhaus an der Costa Blanca gekauft, das sie seit der Geburt ihrer Zwillinge aber leider kaum noch nutzen. Schon seit l√§ngerem spielte ich mit dem Gedanken, wieder mal nach Spanien zu reisen. Aber entweder waren die Fl√ľge oder die Unterk√ľnfte zu teuer. Als ich das vor besagten Freunden erw√§hnte, boten sie mir ihr Haus an, da es ihnen sowieso ganz gelegen k√§me, wenn mal wieder jemand nach dem Rechten sehen w√ľrde. Ich fand g√ľnstige Fl√ľge nach Alicante, das etwa eine Autostunde entfernt lag und nahm das Angebot gerne an. Bei der Schl√ľssel√ľbergabe fragten sie mich, ob ich schon einen Plan h√§tte und ich erz√§hlte, dass ich mir gerne die Kleinst√§dte entlang der Costa Blanca anschauen wollte. Sie empfahlen mir das eine oder andere St√§dtchen, das ich noch gar nicht auf dem Zettel hatte und legten mir nahe, unbedingt auch das etwa 100 Kilometer entfernte Valencia anzuschauen, f√ľr das ich mindestens einen Tag einplanen sollte.

Eigentlich hatte ich keine große Lust darauf, da ich in diesem Urlaub vor allem Erholung suchte und mich in einem Radius von  etwa 30 Kilometern bewegen wollte. Doch der Reiz, nach Madrid und Barcelona auch die drittgrößte Stadt Spaniens zu erkunden, ließ mich nicht los.

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Also machte ich mich an einem sonnigen Samstag auf die einst√ľndige Fahrt von Pedreguer nach Valencia ohne zu ahnen, dass dies der sch√∂nste Ausflug meines gesamten Urlaubs werden sollte.

Ciudad de las Artes y de las Ciencias ‚Äď die Stadt der K√ľnste und der Wissenschaften

Der futuristische Komplex der beiden spanischen Architekten Santiago Calatrava und F√©lix Candela, sowie der Erstligist FC Valencia waren so ziemlich das einzige, was ich vor meinem Ausflug von der Stadt geh√∂rt hatte. Die Lage zwischen dem Hafen und der Altstadt h√∂rten sich nach einem guten Ausgangspunkt f√ľr meine Erkundungstour an. Zudem ist das Parken im benachbarten Centre Comercial El Saler an Wochenenden und Feiertagen gratis und ich konnte dort nach der Stadtbesichtigung noch bis 22 Uhr Lebensmittel einkaufen.

Nachdem ich das Einkaufszentrum verlassen hatte, das auf drei Etagen die typische Auswahl an internationalen Modemarken, Restaurants und einem gro√üen Supermarkt bietet, musste ich lediglich die Avenida del Professor L√≥pez Pi√Īero √ľberqueren und stand unmittelbar vor dem L’Umbracle, das als Eingangsportal zur Ciutat de les Arts i les Ci√®ncies (wie die Stadt der K√ľnste und der Wissenschaften im valencianischen Dialekt hei√üt) entworfen wurde.

Das L’Umbracle wurde als Eingangsportal zur Ciutat de les Arts i les Ci√®ncies entworfen

Der Komplex beherbergt auf √ľber 17.500 m¬≤ eine Vielzahl von Palmen, Blumen und Kr√§utern, sowie Skulpturen zeitgen√∂ssischer K√ľnstler. Die schattigen Sitzm√∂glichkeiten und ein angenehmes Mikroklima wirkten zwar einladend, da ich aber gerade erst angekommen war, begn√ľgte ich mich mit ein paar Schnappsch√ľssen, und lie√ü das “Schattenhaus” nach wenigen Minuten hinter mir.

Der Palau de les Arts Reina Sofía beherbergt viert Konzert- und Theatersäle

Nun stand ich vor dem beeindruckenden Bau des Palau de les Arts Reina Sof√≠a, der √ľber vier Konzert- und Theaters√§le verf√ľgt und hatte, als ich mich nach rechts wandte, einen atemberaubenden Blick auf das Planetarium und 3-D-Kino L‚ÄôHemisf√®ric, das Wissenschaftsmuseum Museu de les Ci√®ncies Pr√≠ncep Felip, die Br√ľcke Pont de l’Assut de l’Or, deren 125 Meter hoher Pylon den h√∂chsten Punkt Valencias markiert, sowie die Multifunktionshalle L‚Äô√Ägora, in welcher vor allem Sport- und Musikveranstaltungen stattfinden.

Die restlichen Geb√§ude der Ciutat de les Arts i les Ci√®ncies (L‚ÄôHemisf√®ric, Museu de les Ci√®ncies Pr√≠ncep Felip, Pont de l’Assut de l’Or, L‚Äô√Ägora)

Sicherlich h√§tte ich einen ganzen Tag in der Stadt der K√ľnste und der Wissenschaften verbringen k√∂nnen, da das Angebot der Museen, Kinos und Konzerth√§user einfach √ľberw√§ltigend war.

Auf Pinterest hatte ich aber auch einige interessante Sehensw√ľrdigkeiten, Gesch√§fte und Restaurants in der Altstadt entdeckt, welchen ich ebenfalls einen Besuch abstatten wollte.

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Durch den Garten des Turia in die Altstadt

Um in die Altstadt zu kommen, folgte ich dem Jard√≠n del Turia, einer ausgedehnten Parkanlage, die in den 1980er Jahren im trockengelegten Flussbett des Rio Turia entstand und heute auf etwa 8 Kilometern den Zoo Biopark Valencia mit der Stadt der K√ľnste und der Wissenschaften verbindet. Wem die 3 Kilometer bis in die Altstadt zu weit sind, kann auch mit dem Bus fahren oder sich ein Fahrrad ausleihen (etwa bei Senatibikes unmittelbar unter der Pont de l’Assut de l’Or).

√úberhaupt schien das Fahrrad bei Einheimischen, wie Touristen das beliebteste Fortbewegungsmittel im Park zu sein. Doch auch von Spazierg√§ngern, Joggern und Hundehaltern wurde die gr√ľne Lunge der Stadt gut besucht, sodass sich ein interessant gemischtes Publikum ergab. Neben den schattenspendenden B√§umen, den ausgedehnten Wiesen und sch√∂nen, aber etwas in die Jahre gekommenen, Springbrunnen, ist mir vor allem der Parque Gulliver in Erinnerung geblieben.

Die Hauptfigur aus Jonathan Swifts Roman Gullivers Reisen diente als Vorlage f√ľr das 70 Meter lange Kletterger√ľst im Parque Gulliver

Die Hauptfigur aus Jonathan Swifts Roman Gullivers Reisen diente als Vorlage f√ľr ein 70 Meter langes Kletterger√ľst, das dem Park seinen Namen gab. Von dort war es noch ein knapper Kilometer, bis ich den Jard√≠n del Turia √ľber die Pont de les Flors verlie√ü.

Über die Pont de les Flors verließ ich den Jardín del Turia

Weiter ging es √ľber die platanenbestandene Avinguda de Navarro Reverter, die sich kurz vor der Pla√ßa de la Porta de la Mar ein wenig √∂ffnete und den Blick auf herrschaftliche Jugendstilgeb√§ude, die namensgebende Porta de la Mar, sowie den dahinter befindlichen Park la Glorieta freigab. ¬†In diesem, sowie im benachbarten Park El Parterre fiel mein Blick sofort auf die riesigen Gummib√§ume, die zum Teil schon √ľber 100 Jahre alt sind.

Der Ficus centenario del Parterre ist ein √ľber 100 Jahre alter Gummibaum

Ich folgte der Carrer del General Tovar bis ich auf die kleine Pla√ßa de Tetuan stie√ü. Rechter Hand fiel mir das im Stil der Valenzianischen Gotik erbaute Nonnenkloster Convento de Santo Domingo auf und linker Hand das Museum f√ľr zeitgen√∂ssische Kunst Centro Cultural Bancaja. Beiden h√§tte ich gerne einen Besuch abgestattet, doch ich bekam allm√§hlich Hunger, weshalb ich stattdessen in die Bar Meeting Point (Pla√ßa de Tetuan 23) einkehrte, wo ich ein Bier und ein paar Tapas f√ľr kleines Geld bekam.

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Die Altstadt

Anschlie√üend st√ľrzte ich mich, der Carrer del Comte de Montorn√©s folgend, in das Gassengewirr der Altstadt, bis ich ‚Äď ganz am Ende der Stra√üe ‚Äď auf die idyllische Pla√ßa de Sant Vicent Ferrer stie√ü. Den benachbarten Kirchen Iglesia de Santo Tom√°s y San Felipe Neri und Iglesia de San Juan del Hospital (Carrer del Trinquet de Cavallers 5) statte ich einen kurzen Besuch ab, wovon ich die erste zwar stimmiger, die zweite – mit ihrem schlichten Hauptschiff und den pr√§chtigen Kapellen – aber interessanter fand.

√úber die Carrer del Miracle und die Carrer dels Cabillers kam ich schlie√ülich zur Pla√ßa de la Reina, wo sich die recht unscheinbar anmutende Kathedrale Santa Mar√≠a de Valencia sch√ľchtern in die hinterste Ecke zu verziehen schien.

Blick √ľber die Pla√ßa de la Reina auf die Kathedrale

Tats√§chlich nahm das Gotteshaus die gesamte Breite des Platzes ein, doch auf den ersten Blick hatte ich mir die gr√∂√üte Kirche der Stadt mit ihrem 51 Meter hohen Glockenturm ein wenig imposanter vorgestellt. Beim N√§herkommen fielen mir zudem die vielen Souvenirst√§nde negativ auf, mit welchen der komplette Kirchplatz zugepflastert schien. Kurzzeitig fragte ich mich ernsthaft, ob ich nicht doch lieber die Stadt der K√ľnste und der Wissenschaften besucht h√§tte, doch sobald ich das reich verzierte Eingangsportal sah, war ich wieder ein wenig vers√∂hnt.

Das Eingangsportal der Kathedrale fand ich besonders beeindruckend

Dennoch √ľberlegte ich kurz, ob ich den Eintrittspreis in H√∂he von 7 Euro tats√§chlich zahlen sollte. Da sich das, was ich √ľber die Kathedrale und das im Preis inbegriffene Museum gelesen hatte sehr interessant anh√∂rte und ich die drei Kilometer von der Ciutat de les Arts i les Ci√®ncies sowieso schon zur√ľckgelegt hatte, entschied ich mich nach einer Kugel Eis in der Heladeria v√©neta (Calle Bordadores 8), der angeblich besten Eisdiele Spaniens, aber schlie√ülich doch daf√ľr.

√úber die aktuellen Preise und √Ėffnungszeiten informiert man sich am besten vorab auf der offiziellen Homepage der Kathedrale.

In der Heladeria véneta soll es das beste Eis Spaniens geben

Von einer netten Dame, die sich trotz des wahnsinnig hohen Andrangs nicht aus der Ruhe bringen lie√ü, bekam ich einen Plan gereicht und wurde auf Englisch gefragt, welche Sprache ich f√ľr den Audioguide bevorzugte (neben Deutsch, Spanisch und Katalanisch standen auch Englisch, Italienisch, Franz√∂sisch, Russisch und Japanisch zur Verf√ľgung). Dank diesem erfuhr ich in den n√§chsten Stunden unwahrscheinlich viel √ľber die Geschichte der Kathedrale, welche ab dem 13. Jahrhundert an der Stelle eines r√∂mischen Tempels und einer Moschee erbaut wurde. Dank ihrer hunderte Jahre langen Baugeschichte vereint sie vier verschiedene Architekturstile (Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus) und ist mit ihrer pr√§chtigen Innenausstattung, zu welchen wundersch√∂nen Fresken, meisterhaften Stuckarbeiten und bedeutende Kunstsch√§tze z√§hlen, die mit Abstand sch√∂nste Kirche, die ich w√§hrend meines gesamten Urlaubs zu sehen bekam.

Im Gegensatz zum relativ schlichten √Ąu√üeren, ist das Innere der Kathedrale pr√§chtig ausgestattet

Insbesondere von letzteren hatte auch das angeschlossene Dommuseum einiges zu bieten. Auch hier w√§ren mir ohne den Audioguide sicherlich viele Details entgangen. Die F√ľhrung endete in einer kleinen Kapelle, in welcher der Heilige Kelch aufbewahrt wird, aus dem Jesus und seine J√ľnger w√§hrend des letzten Abendmahls getrunken haben sollen.

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Mit knurrendem Magen verlie√ü ich das Gotteshaus und stand nach einem kurzen Spaziergang durch das Gewirr schmaler Altstadtgassen, vor der Arroceria La Valenciana (Carrer dels Juristes 12). Das touristische Klientel und die unfreundliche Bedienung lie√üen mich vermuten, dass hier nicht unbedingt das beste Preis-Leistungs-Verh√§ltnis zu erwarten war. F√ľr 22 Euro erhielt ich ein 3-G√§nge-Men√ľ aus Gambas, Paella Valenciana und Flan, die¬† allesamt sehr gut schmeckten.

W√§hrend des Essens st√∂berte ich noch ein wenig im Reisef√ľhrer und stellte fest, dass man den achteckigen Glockenturm der Kathedrale¬† besteigen konnte (Eintritt 2 Euro). Nach dem Essen ging es also zur√ľck zur Kathedrale, wo ich dies gl√ľcklicherweise nachholte (zum Micalet geht es nicht durch die rechte T√ľr des Eingangsportals, die zur Kathedrale und dem Dommuseum f√ľhrt, sondern durch die linke!) und mit einem atemberaubenden Blick √ľber die Stadt¬† und das Umland belohnt wurde.

Blick vom Micalet in Richtung der Stadt der K√ľnste und der Wissenschaft, sowie dem Mittelmeer

Anschließend ließ ich mich eine Weile durch die Stadt treiben, bummelte durch die Altstadt, besuchte diverse Souvenirläden, schnuckelige Cafés und faszinierende Einzelhandelsgeschäfte nordwestlich der Kathedrale. Ich genoss es, diese wunderbare Stadt zu erkunden, die ich ohne den Tipp meiner Freunde niemals gesehen hätte. Da sie bei vielen ausländischen Touristen durch das Raster zu fallen scheint, kam sie mir von den drei größten Städten Spaniens am authentischsten vor.

Auf meiner Liste standen mit der Markthalle und der Seidenb√∂rse (Llotja de la Seda) noch zwei Sehensw√ľrdigkeiten, die ich mir f√ľr diesen Tag vorgenommen hatte. Da erstere bereits geschlossen war, hatte ich mehr Zeit f√ľr die Seidenb√∂rse, die zum UNESCO Weltkulturerbe z√§hlt. Mit ihrer wuchtigen Fassade erinnerte sie mich an eine Mischung aus Kirche und Verteidigungsanlage. Ein Eindruck, der sich auch im Inneren fortsetzte, wo mich zu meiner √úberraschung zun√§chst ein gr√ľner Innenhof mit Zitronen- und Orangenb√§umen erwartete, von dem man in diverse R√§ume, wie etwa die Vertragshalle, gelangte.

Die Vertragshalle der Seidenbörse (Llotja de la Seda) erinnerte mich an eine Kirche

Alles in allem fand ich die Seidenb√∂rse zwar weniger beeindruckend, als ich sie mir vorgestellt hatte, den Eintrittspreis von 2 Euro war sie aber allemal wert. √úber die Pla√ßa del Mercat und die Avinguda de Mar√≠a Cristina ging es an mond√§nen Hochh√§usern vorbei zur Pla√ßa de l’Ajuntament, die f√ľr mich zu den sch√∂nsten Pl√§tzen der Stadt z√§hlte.

Die Pla√ßa de l’Ajuntament war einer der sch√∂nsten Pl√§tze, die ich an diesem Tag sahMit einem Mal waren die Stra√üen gesch√§ftiger, der Verkehrsl√§rm lauter und die Dichte internationaler Einzelhandelsketten wurde gr√∂√üer. √úber den Passeig de Russafa ¬†schlenderte ich zur Stierkampfarena (Pla√ßa de toros), die mich stark an Arena von Verona erinnerte und den √úbergang zwischen der Altstadt im Norden und dem Ausgehviertel Russafa im S√ľden markierte.

Die Stierkampfarena bildete das Eingangstor zum Ausgehviertel Russafa

Durch die Russafa zur√ľck zur Ciutat de les Arts i les Ci√®ncies

Was Friedrichshain f√ľr Berlin und das Schanzenviertel f√ľr Hamburg sind, ist Russafa f√ľr Valencia. Hier reiht sich eine Bar an die n√§chste, man findet kleine L√§den mit K√ľnstlerbedarf, alternative Bekleidungsgesch√§fte, trendige Restaurants und br√∂ckelnde Hausw√§nde, die mit mehr oder weniger kunstvollen Graffitis bespr√ľht sind.

Es machte unglaublichen Spa√ü die Stra√üen zu erkunden und an jeder Ecke etwas neues, interessantes oder aufregendes zu entdecken. Ich kaufte ein paar gebrauchte CDs in einem Second-Hand-Plattenladen und hatte das Gef√ľhl mit Johnny Tipeti (Carrer de Russafa 29) eines der coolsten Modelabels Spaniens gefunden zu haben.

In der Russafa findet man viele mehr oder weniger kunstvolle Graffitis (dieses hier befand sich aber bei der Seidenbörse)

Es wunderte mich √ľberhaupt nicht, als ich an einem gutbesuchtes Pub vorbeikam, das Caf√© Berlin hie√ü. Irgendwie stand mir aber eher der Sinn nach einem Kaffee, den ich schlie√ülich im Jard√≠n Urbano (Carrer de Pere III el Gran 26) trank, der wie eine Mischung aus Dschungel und Kunstgalerie wirkte. Ich a√ü sehr leckere Minipizzen im La Finestra (Carrer Vivons 16) und trank einen Absacker bei Ruzanuvol Craft Beer & Food (Carrer de Llu√≠s de Sant√†ngel 3).

Leider konnte ich nicht alle Lokale besuchen, die mir interessant erschienen, doch ich hatte das Gef√ľhl, dass mir in diesem Viertel auch nach einer Woche nicht langweilig werden w√ľrde. Weitere tolle Tipps f√ľr dieses Viertel hat auch Lisa von Lilies Diary auf ihrem Blog zusammengetragen.

Nach etwa zwei Stunden ging es √ľber die Av. del Regne de Val√®ncia zur√ľck, wo mir kein einziger Tourist entgegenkam und ich mich zwischen Superm√§rkten, Obst- und Gem√ľsegesch√§ften, Telefonshops und unz√§hligen Bars beinahe schon wie ein Einheimischer f√ľhlte.

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Auf einen Blick ‚Äď Die Fakten

Einwohner: ca. 800.000

Stadtteile: 16

Währung: Euro

Optimale Reisedauer: 3 ‚Äď 5 Tage

Sprachen: Spanisch & Katalanisch (fast √ľberall wurde aber auch Englisch gesprochen)

Adapterstecker nötig?: nein

Und beim nächsten Besuch?

Valencia hat mir so gut gefallen, dass ich fest damit rechne, die Stadt irgendwann noch einmal zu besuchen. Dann m√∂chte ich auf jeden Fall die Museen in der Stadt der K√ľnste und der Wissenschaft besuchen. Auch viele andere Museen der Stadt h√∂rten sich interessant an, sodass auch bei schlechtem Wetter f√ľr gen√ľgend Programmpunkte gesorgt w√§re.

Au√üerdem w√ľrde ich gerne weitere Bars & Restaurants im Trendviertel Russafa besuchen und mir bei einer Fahrrad-Tour durch die Stadt die wichtigsten Sehensw√ľrdigkeiten zeigen lassen.

Als Pflanzen- und Tierfreund st√ľnden au√üerdem der Botanische Garten, sowie der Bioparc Valencia auf meiner to-do Liste und ich w√ľrde versuchen, mich zwischendurch an einem der stadtnahen Str√§nde (die teilweise sehr sch√∂n sein sollen) auszuruhen und zu entspannen.

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